Raceboard Klasse

Die klassischen Raceboards sind Longboards von bis zu 3,80m Länge, mit einem Klappschwert, 6-8 Fussschlaufen und einer während der Fahrt verstellbaren Mastschiene. Aufgrund ihres grossen Volumens eignen sich diese Boards besonders gut zum Surfen auch auf Binnenrevieren, wo Gleitwindtage eher selten sind. Mit eingeklapptem Schwert und zurückgezogener Mastschiene jedoch macht das Surfen dann auf allen Revieren auf der Raum- oder Vorwindstrecke viel Spass. Im Übrigen gilt: Länge läuft. An der Kreuz und unterhalb der Gleitschwelle gibt es keine schnelleren Boards.

Technische Daten:
Volumen: ab 250 bis über 300 Liter
Länge: bis zu 380cm
Breite: 50-70cm
Schwert: bis zu 85cm

Regatten:
In dieser Klasse dürfen pro Regatta bis zu zwei Segel mit einer maximalen Grösse von 9,5qm benutzt werden. Für Damen und Jugendliche beträgt die maximale Segelgröss 8,5qm. Gefahren werden ausschliesslich Kursrennen mit einem hohen Kreuzanteil sowie ebenso langen Vorwind Strecken. Die Raceboardklasse existiert bereits seit vielen Jahren, in denen auf den deutschen Regattabahnen insbesondere die Fanatic Cat und der Mistral Equipe sowie auch das ehemalige Olympiaboard, der Mistral One Design, für Furore gesorgt haben. Erfreulicher Weise sind werden heute wieder zwei aktuelle lange Raceboards verfügbar. Seit zunächst Exocet den WarpX 380 im Jahre 2007 herausgebracht hat und Starboard mit dem Phantom Race 380 in 2008 gefolgt ist, gibt es in jedem Jahr neue Trends, die die Baords noch schneller machen sollen. Doch auch die alten Raceboards sind nach wie vor voll wettkampftauglich, sofern sie noch gut erhalten sind.